Gold aus der "Sicht des reichen Mannes" - 29 Juli 2010

Die große Neuigkeit in der folgenden Goldpreis-Graphik ist eigentlich überhaupt keine Neuigkeit...

"Die "News" der Graphik ist, dass der Goldpreis im Laufe des letzten Monats fast $100 pro Feinunze gefallen ist", schreibt Brian Hunt in Steve Sjuggeruds Daily Wealth.

Der schwache Preis hat für viel Wirbel gesorgt und Investoren suchen nach Erklärungen dafür, was mit der Nr.1 des "wahren Geldes" los ist.

In der unten anstehenden Goldpreis-Graphik können Sie sehen, das es sich gar nicht lohnt, sich verrückt zu machen.  

Gold ist eine schwierig einzuschätzende Anlageform. Im Gegensatz zu Immobilien (Mietpreise) oder Aktien (buchhalterisch) kann man das Metall nicht einschätzen, denn sein Handel wird durch Emotionen beeinflusst.

Folglich haben sich große Schwankungen des Goldpreises eher als die Norm bewiesen und nicht als Ausnahme.

Wenn man sich also die volatile Natur von Gold und seinen aktuell schwachen Preis anschaut, dann ist es ratsam, es aus der Langzeit-Perspektive - also der "Sicht des reichen Mannes" - zu betrachten. Denn selbst wenn der Goldpreis auf der Graphik bis zu $900 pro Feinunze sinkt, wäre es trotzdem immer noch innerhalb der Grenzen des Hausse, also seines Bullenmarktes.

Ich bin der Meinung, dass das eine wunderbare Gelegenheit wäre, Gold zu kaufen.

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Steve Sjuggerud, 29 Jul '10

Ehemaliger Investmentfonds Vizepräsident, Hedge-Fund-Berater und Makler Dr. Steve Sjuggerud ist Gründer und Redakteur von True Wealth, das 2001 gelauncht wurde und heutzutage einer der meist gelesenen Newsletter für private Anleger ist.